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Bienenrettung durch Blühwiesen

Bienenrettung durch Blühwiesen

In Deutschland wird seit Jahren ein Rückgang der Insekten beobachtet.

Die Ursachen sind vielfältig und einzig und allein auf das Vorhandensein des Menschen und seine Lebensgewohnheiten zurückzuführen.

In Bayern gab es 2018 eine Volksinitiative zur Artenvielfalt. 1,8 Mio Menschen haben ihr Gewissen beruhigt und sich in Listen zum Bienenschutz eingetragen. Der Anteil der Teilnehmer war in den Städten etwa doppelt so hoch wie auf dem Land. Dies ist wenig verwunderlich, weil die umzusetzenden Maßnahmen ausschließlich im ländlichen Raum stattfinden sollen und vollständig von der Landwirtschaft zu erbringen sind. Weitere mögliche Ursachen wie die Lichtverschmutzung, der Verkehr, die Flächenversiegelung und die Vorgärten mit Kies und englischem Rasen wurden durch das Volksbegehren in keiner Weise thematisiert.

Viele Landwirte in Deutschland bieten den engagierten Insektenschützern nun die Chance, ihre Ziele in der Realität umzusetzen. In den meisten Landkreisen wurden Flächen aus der Erzeugung genommen und mit blühenden Pflanzen eingesät, die zwar schön aussehen und den Insekten Nahrung bieten, allerdings keine verkäuflichen Produkte wie Weizen oder Mais erbringen. Die erhöhten Kosten für das Saatgut und die Einnahmeausfälle sollen über den Verkauf der Leistung „Bienenweide“ ausgeglichen werden. Damit hat auch jeder Stadtbewohner die Chance, seinen Beitrag für den Artenschutz zu leisten. Wenn es gelingt, die nun ausgesäten Flächen zu finanzieren, wird es in den Folgejahren weitere Landwirte geben, die diese Initiative in die Breite tragen.